Felmer Bote Ausgabe 14

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Inhaltsverzeichnis

Der Bürgermeister

Allgemeines

Vereine und Verbände

Gemeindebrief
Haushaltsübersicht

Kurznachrichten

FFF-Felm

In eigener Sache

LSE Dänischer Wohld

Musikzug der FFF

www.felmer-bote.de

Holger-Norbert Koch

FF-Rathmannsdorf-
Felmerholz

Kirche 

Ponyhof Blötz

DRK

Abendmahl

Andreas Kobzik

SV Felm
Spiele / Fasching

Tischtennis

Gospelgottesdienst

Kinder

AWO Gettorf

Gemeindeversammlung

Frühlingsflohmarkt

Siedlergemeinschaft

Termine

Pflegekinder

Markttreff

Fahrpläne

Veranstaltungen

Gemeindewehr

Bücherbus

Veranstaltungskalender 2004

Reit- u. Fahrverein

Linie 8 (pdf)
Linie 921 (pdf)

Zug 146 (pdf)

Übersicht aller Einrichtungen

 

 

WWW punkt FELMER minus BOTE punkt DE
felmer-bote.de jetzt weltweit im Internet

So liest sich das neuste Kind des Felmer Boten e.V. Die Cracks haben's erkannt das ist eine Internetadresse. 
Richtig - der Felmer Bote ist jetzt auch im Internet zu lesen. Unter der Adresse „www.felmer-bote.de“ kann man jetzt in einer elektronischen Ausgabe der allgemein bekannten Dorfzeitung lesen.
Nach langer kriminalistischer Suche ist es den Redakteuren gelungen zwei neue Mitarbeiter für den Felmer Boten zu finden und sofort zu „verhaften“.
Da die beiden sich der Einlassung mit dem FB für „schuldig“ befunden haben, erhielten sie natürlich die Höchststrafe, nämlich das Entwickeln einer Internetpräsenz. Da sie beide auch im täglichen Leben den Umgang mit den neuen Medien pflegen, stürzten sie sich mit Freuden auf ihre neue Aufgabe.
Jutta und Dieter Stribny gelang es in kürzester Zeit eine tolle Internetpräsenz zu entwickeln und gebrauchsfähig ins Netz zu stellen, so dass der Felmer Bote mit dem Datum vom 10.02.04. sagen kann:
„Wir sind online“.
Neben der aktuellen Ausgabe des Felmer Boten gibt es noch vieles mehr zu sehen, wie den aktuellen Wetterbericht, interessante „Links“ und, und, und. Aber ich will nicht zu viel verraten. Loggt euch ein und surft los.

Startseite der Homepage

„Die Zeit war reif“ meint Dieter. Seit acht Jahren leben die beiden in der Dorfstr. 50 in Felm und suchten schon lange einen Weg sich in die Dorfgemeinschaft einzubringen. Im Dezember 2003 kam der erste Kontakt zur Redaktion zustande. Gemeinsam wurde die Online-Ausgabe des Felmer Boten konzipiert und bei der Jahreshauptversammlung am 10. Februar vorgestellt. Vorstand und Mitglieder des Vereins freuten sich mit Dieter und Jutta Stribny über den gelungenen Start ins World Wide Web.
Dass der Name „felmer-bote.de“ benutzt werden kann, ist einem ehemaligen Redaktionsmitglied des FB zu verdanken. Rolf Jobst stellte schon bei der Gründung des Vereins im Jahr 2001 die Weichen und sicherte den Namen, so dass niemand Hand anlegen konnte. Dies kostete ihn eine monatliche Gebühr, welche er bis heute bezahlt hat und nicht erstattet haben wollte.

Die 1. Vorsitzende Annegret Baumgartner bedankt 
sich bei Rolf Jobst mit einem Präsentkorb  

Der Vorstand sprach Rolf Jobst Dank und Anerkennung aus. Den Mitgliedern wurde das Ergebnis auf einem Laptop vorgestellt und die Homepage anschließend freigeschaltet. 

K.-H. Jordan 

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Rundschreiben zu aktuellen Themen in unserer Gemeinde

Sparhaushalt 2004 einstimmig verabschiedet; Bürger zeigen Gemeinsinn!

Liebe Mitbürgerinnen,
Liebe Mitbürger,

Es ist nicht immer sehr populär, Tatsachen so zu verkünden wie sie sind. Zum kürzlich von der Gemeindevertretung verabschiedeten Felmer Sparhaushalt gibt es nichts zu beschönigen und nichts zu verniedlichen.

Die Gemeinde Felm hat im Vergleich zum Vorjahr bei den Steuereinnahmen und Finanzzuweisungen weitere Steuerausfälle in Höhe von 69.095,00 € zu verkraften.

Eine geringfügige Entlastung brachte lediglich im Ergebnis die „Gemeindefinanzreform“ des Bundes bei der Gewerbesteuerumlage, so dass unterm Strich immer noch ein Nettosteuerausfall in Höhe von 59.715,00 € zu verzeichnen ist.

Der Verwaltungshaushalt konnte deshalb bei den Einnahmen nur mit 993.700,00 €
und bei den Ausgaben mit 1.042.400,00 € festgesetzt werden. 

Zum Haushaltsausgleich fehlen der Gemeinde somit 48.700,00 €. 

Der Haushalt 2003 war bereits ein Sparhaushalt, nun ist weiteres eisernes Sparen angesagt, um die nächsten Haushalte wieder zum Ausgleich zu bringen.

Die Gemeindevertretung hat den Sparhaushalt 2004 mit folgendem einstimmigen Beschluss verabschiedet: 
1. Die Haushaltssatzung der Gemeinde Felm für das Haushaltsjahr 2004 nebst Haus- haltsplan, Stellenplan sowie Anlagen wird in der Vorlage der Verwaltung erlassen. )*

Bürgermeister Selle mit dem 
Sparhaushalt 2004 (Foto AB)

2. Der Bürgermeister wird beauftragt, mit den Budgetverwaltern der Deckungsringe 130 (Feuerwehr), 211 (Schule) und 464 (Kindergarten) ein Gespräch zu führen, indem darauf hingewiesen wird, dass die Ausgaben nur im Rahmen des zugewiesenen Budgets getätigt werden dürfen.
3. Der Bürgermeister hat zu jeder Finanzausschusssitzung einen Bericht über die Haushaltssituation der Gemeinde vorzulegen.
4. Die Haushaltsansätze für das Haushaltsjahr 2004 sind zu deckeln. 
5. Alle Zuschüsse an Verbände und Vereine sind im Haushaltsjahr 2004 um 10 % zu kürzen.
)* Der Haushalt 2004 ist der Öffentlichkeit zugänglich und kann bei der Amtsverwaltung, dem Bürgermeister und den Gemeindevertretern eingesehen werden.

Der Finanzausschuss hat zudem alle geplanten Investitionen, wie das alten- und behindertengerechte Wohnen, Markttreff und Sanierung der Alten Schule Felmerholz zurückgestellt.

Bereits im letzten Jahr ist die Erstellung eines Naturerlebnispfades zurückgestellt worden. Das heißt, wichtige nach EU-Richtlinien mit 50 % förderungsfähige Zukunftsinvestitionen, die zur Verbesserung der Lebensqualität in unserer Gemeinde notwendig sind, können zurzeit nicht umgesetzt werden.

Nun heißt es den Blick mutig in die Zukunft zu richten, langfristige Haushaltskonsolidierungen betreiben, das Wünschenswerte nicht vergessen und das Machbare weiterhin ermöglichen.

Hier bin ich auch jetzt noch zuversichtlich, zumal viele Felmerinnen und Felmer Gemeinsinn zeigen, zum Beispiel durch ehrenamtliche Unterstützung bei der zurzeit laufenden Sanierung unseres Kindergartenspielplatzes. Unentgeltliche Hilfe gab es auch bei Pflege- und Erhaltungsarbeiten der Außenanlagen, zum Beispiel wurden neue Überdachungen für den Bekanntmachungskasten und für die Schautafeln auf dem Schulgelände gefertigt.

Falls es Computerexperten gibt, die ehrenamtlich bereit sind zur Internetpräsentation der Gemeinde eine Webseite zu erstellen und diese zu pflegen, so mögen diese sich gerne mit mir in Verbindung setzten!

Gleichzeitig bitte ich um Verständnis, dass in Zukunft auch allgemeine Pflegearbeiten reduziert werden müssen. Auch hier bitte ich um Ihre Mithilfe, zum Beispiel bei der Pflege (Patenschaft) öffentlicher Flächen.

Wie Sie bemerkt haben dürften, wurde bereits der Winterdienst aus Kostengründen auf das Notwendigste beschränkt. (siehe dazu die Bekanntmachung in den amtlichen Bekanntmachungskästen).

Abschließend möchte ich die Grundeigentümer und Anlieger an den Kreisstraßen (Ortsdurchfahrten) und Gemeindestraßen innerhalb der geschlossenen Ortsteile (Wohngebiete) nochmals herzlich bitten ihre Rinnsteine zu reinigen, gemäß Straßenreinigungssatzung: „soweit wie notwendig, mindestens jedoch einmal im Monat!“

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Walter Selle
(Bürgermeister)

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Kurznachrichten aus der Gemeinde

Nach einem Unfall von Bus und PKW auf dem Parkplatz der Mehrzweckhalle wurden Kantsteine versetzt und von 6:00 Uhr bis 15:00 Uhr ein Parkverbot erlassen. Nun kann der Bus auf dem Platz vorwärts wenden und die Kinder können dort weiterhin gefahrlos ein- und aussteigen, ohne die Straße zu überqueren. Bürgermeister Selle ermahnt die Eltern zu mehr Parkdisziplin.
Im Kreistag wurde ein positiver Beschluss zum Ausbau der K 49 (Felm – Dehnhöft) getroffen. Die Gelder wurden bereitgestellt.
Der Diakonieverein will sich als eGmbH gründen. Ziel ist es auch dort kostengünstiger zu arbeiten. Der Satzungsentwurf wird im Finanzausschuss behandelt.
Im Rahmen der LSE – Dänischer Wohld wird das Büro „Lebensraum Zukunft“ eine Bürgermeistervollversammlung einberufen. 
Die Polizei führte im letzten Jahr fünf Verkehrskontrollen im Gemeindegebiet durch. 179 Fahrzeuge wurden kontrolliert, 19 Verwarnungen, eine Anzeige und ein Fahrverbot waren das Ergebnis. Im Bereich Tonnenberg werden erneut Messungen erfolgen.
Das Konzept der Linie 8 wird weiter entwickelt. Zurzeit werden dort nach einem kleinen Einbruch der Benutzerzahlen wieder positivere Zahlen geschrieben. Als Punkt in der langfristigen Haushaltskonsolidierung wird eventuell auf ein Linienanruf-Taxi umgestellt werden müssen.
Die Bewirtschaftungskosten des Schulhaushalts müssen innerhalb des Budgets bleiben.
Nach langer Diskussion der Gemeindevertreter wurde die Arbeiterwohlfahrt dem Deutschen Roten Kreuz gleichgestellt und erhält von der Gemeinde allgemeine Zuschüsse zur Sozialarbeit in gleicher Höhe.
Die Kosten für die Offene Jugendarbeit sind um 10% zu reduzieren. Der Ausschuss wird sich damit beschäftigen.
Die Zuschüsse an die Vereine und die Entschädigungen der Gemeindevertreter wurden ebenfalls um 10% gekürzt.
Die Veränderungssperre im Bereich „Lange Reihe – Am Wohld“ wurde um ein Jahr verlängert. (AB) 

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Haushaltsübersicht der letzten Jahre

VI. Übersicht über die Steuereinnahmen und wichtigsten Finanzuweisungen sowie Umlagen - in TEUR - 
(TEUR heißt in Tausend Euro)

 

2000

2001

2002

2003

2004

Grundsteuer A

15.028

15.959

20.292

20.778

20.600

Grundsteuer B

68.048

71.647

78.906

77.833

79.500

Gewerbesteuer

35.892

29.364

33.059

37.464

10.000

Gemeindeanteil an der Einkommensteuer

351.805

338.100

340.736

320.618

292.000

Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer

3.465

3.394

3.365

3.358

3.400

Vergnügungssteuer

Hundesteuer

2.482

2.303

2.333

2.380

2.400

Zweitwohnungssteuer

Andere Steuern

Allgemeine Schlüsselzuweisungen

244.058

218.909

194.988

165.288

152.800

Sonderschlüsselzuweisungen

Schlüsselzuweisungen nach § 15 FAG

Ausgleichsleistungen nach dem Familienlastenausgleich (§ 31 FAG)

29.297

29.745

35.712

33.276

31.200

Sonstige allgemeine Finanzzuweisungen

Summe der allgemeinen Deckungsmittel

750.075

709.421

709.391

660.995

591.900

Gewerbesteuersteuerumlage

10.114

10.504

12.535

12.292

1.000

Allgemeine Kreisumlage

196.464

195.609

192.862

182.233

184.500

Zusätzliche Kreisumlage

Amtsumlage

142.233

139.722

144.673

145.755

145.400

Zusatzamtsumlage

Finanzausgleichsumlage

Summe der Umlagen

348.811

345.835

350.070

340.280

330.900

Überschuss im Abschnitt 90

401.264

363.586

359.321

320.715

261.000

 

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Freiwillige Feuerwehr Felm


Erfolgreiches Jahr bei den Brandschützern – Ehrung für 30 Jahre Ehrenamt 

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der FFF am 2. Februar unter Leitung von Ortswehrführer Karl-Heinz Köpke verlief ohne größere Probleme. 
Einzig die Worte von Bürgermeister Walter Selle, der auf die schlechte Finanzlage der Gemeinde Felm hinweisen musste, ließen den einen oder anderen Kameraden besorgt dreinschauen: „An Investitionen für die Feuerwehr ist in diesem Jahr nicht zu denken.“ Jedoch müsse man bedenken, dass der Kauf des neuen Fahrzeuges der FF Rathmannsdorf-Felmerholz eine Anschaffung für die gesamte Gemeinde gewesen sei, um den Brandschutz zu gewährleisten. Allerdings sei das Vorhandensein von zwei Feuerwehren wichtig. „Die einzelnen Funktionen der Wehren dürfen nicht beschädigt werden“ so Selle. Einen besonderen Dank richtete BgM Selle an alle Kameraden im Hinblick auf die beachtliche Leistung bei der Ausgestaltung der 75-Jahr Feierlichkeiten.
Amtswehrführer Bruno Jöhnk konnte von steigenden Mitgliederzahlen im Amtsbereich berichten. Besonders erwähnte er die geplanten Feierlichkeiten anlässlich des 112-jährigen Bestehens des Kreisfeuerwehrverbandes am 21. August in Rendsburg, an dem auch der Felmer Musikzug teilnehmen wird.

Gemeindewehrführer Holger Hackauf wies mit Hinblick auf die schlechte Finanzlage darauf hin, dass die Einsatzfähigkeit der Wehren nicht unter diesem Umstand leiden dürfen: „Zunächst muss der Mängelbericht der Feuerwehrunfallkasse abgehandelt werden, um die Rahmenbedingungen für die Feuerwehrarbeit zu gewährleisten.“

30 Jahre im aktiven Dienst
Kurt Diekmann

Der Bericht des Wehrführers umfasste die durchgeführten Einsätze. So musste die FFF am 27. März zu einem Einsatz im Duxmoor ausrücken. Dort war ein Flächenbrand zu bekämpfen. Am 28. April leisteten die Kameraden Hilfe bei einem Unfall, der das Binden von Öl auf einer Straße erforderte. Glücklicherweise handelte es sich beim Alarm am 1. und 12. August jeweils um einen Fehlalarm.


Natürlich tanzte die Wehr auch im Jahr 2003 wieder zusammen mit dem SV Felm in den Mai und begrüßte den Wonnemonat durch das Aufstellen des Maibaumes in der Gemeinde. Im Herbst hießen die Felmer wieder die Kameraden der Feuerwehr Schochwitz aus Sachsen-Anhalt willkommen. 
Die Herbst-Abschlussübung fand am 25. September zusammen mit der FF Rathmannsdorf-Felmerholz im Stodthagener Wald statt. Die Kameraden demonstrierten, mit welchen Mitteln ein Flächenbrand zu bekämpfen ist. Gerade im Hinblick auf den sehr trockenen Sommer hatte diese Übung sehr realistischen Charakter.
Für 30 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr wurde Kurt Diekmann geehrt. Zudem gab es im Jahr 2003 einige Beförderungen: Holger Hackauf wurde zum Oberbrandmeister, Karl-Heinz Köpke zum Brandmeister und Rolf Rzodeczko, Michael Steiner, Martin und Daniel Hackauf zu Oberfeuerwehrmännern ernannt. 
Nach einjähriger Probezeit durften sich Joachim Paulus sowie Randolf und Markus Baumgartner über ihre Aufnahme in die FFF freuen. Markus wurde zudem zum neuen Kassenprüfer gewählt.
Im Anschluss der Sitzung gingen die Kameraden zum gemütlichen Teil über. 

Barbara Ketels-Hackauf

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Erfolgreiche Jugendarbeit im Musikzug 

 

Junge Musiker probten in Westensee

Auf Anregung einer jugendlichen Kameradin des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Felm und nach sorgfältiger Planung durch den Vorstand hat der Musikzug Ende Februar ein Probewochenende durchgeführt. Zwei Tage musizierten die Mitglieder gemeinsam in der Jugendherberge Westensee.
Die Herberge bot die Möglichkeit das Orchester auf getrennte Räume zu verteilen, so dass ein paralleles und intensives Erarbeiten von neuen Stücken und eine Vertiefung des bekannten Repertoires erreicht werden konnte.
Zurzeit sind 19 von 30 Mitgliedern jugendlich. Die erfreulich hohe Anzahl von Nachwuchsmusikern erfordert eine höhere Probeneffizienz. Dieses konnte der Musikzug mit dem Probenwochenende erreichen.

Unsere jungen Musiker beim Adventsblasen. Von links: Thies Witthöft, Christina Morwinski und Christopher Lähn, hinten: Jürgen Noller 

Trotzdem wird der Vorstand nicht müde nach weiteren Nachwuchsmusikern Ausschau zu halten.
Das Probenwochenende verlief so erfolgreich, dass eine Wiederholung kurz vor dem Kreismusikkonzert in der Rendsburger Nordmarkhalle angestrebt wird, so dass auch 2005 der Schwung des Probenwochenendes für das wichtige Konzert im „Bullentempel“ genutzt werden kann.
Positiv zu vermerken, hieß es auf der Jahreshauptversammlung, ist im Kontext der erneut gestiegenen Mitgliederanzahl, dass die Ausgaben des Musikzuges für Aushilfen drastisch reduziert werden konnten. Jedoch muss auch diese Anmerkung gleich wieder relativiert werden: Mehr Mitglieder bedeuten auch mehr finanziellen Aufwand. Stellvertretend seien hier Fahrtkostenzuschüsse und Versicherungen genannt.
Schlimmer noch: Die durch Bürgermeister Selle auf der letztjährigen Jahreshauptversammlung versprochene Nachjustierung der Zuschüsse für ehrenamtliche Arbeit in der Gemeinde ist zu einem Kahlschlag verkümmert, mit dem in dieser Ausprägung wohl kaum einer rechnete. Der Musikzug ist jedoch nicht der einzige Verein oder Verband, der dieses zu spüren bekommen hat. „Jetzt geht es ans Tafelsilber“, so Selle, der sich dankenswerter Weise trotz zwei weiterer Terminanfragen für eine Teilnahme an unserer Jahreshauptversammlung entschieden hatte und somit sein besonderes Interesse und seine Anerkennung zeigte.
Ein großes Lob erhielt Musikzugführer Hans-Ulrich Dallmann für seine herausragende Jugendarbeit: „Ulrich hat ein Händchen dafür“, so Selle.
Damit die Jugendlichen im Musikzug weiterhin den Anforderungen sowohl der Schule, als auch des Musikzuges gerecht werden können, haben sich die Probenzeiten geändert: Dienstags von 19.45 Uhr bis 20.45 Uhr wird zukünftig im Schulungsraum der Mehrzweckhalle geprobt.
Das Orchester freut sich über neue Mitspieler und über viele Zuhörer bei den Konzerten – stellvertretend sei hier das Konzert am 1. Mai erwähnt.

Timo Nehring
(Schriftführer)

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Ganz im Zeichen von Wahlen und Ehrungen 

Freiwillige Feuerwehr Rathmannsdorf-Felmerholz

Die Jahreshauptversammlung der FF Rathmannsdorf-F`holz am 6. Februar, unter der Leitung von Ortswehrführer Steffan Mumm, stand ganz im Zeichen von Wahlen und Ehrungen.
Zunächst berichtete der Wehrführer über die zwei Einsätze, die im vergangenen Jahr notwendig waren, wie die Beseitigung einer Ölspur nach einem Unfall und die Bekämpfung eines Stoppelfeldbrandes. „Ein weiterer “Brand“ erwies sich als eine von einem Landwirt produzierte überdimensionale Staubwolke, die irrtümlich für eine Rauchwolke gehalten wurde.“ Das Highlight des Jahres bestand natürlich in der Übergabe des neuen Feuerwehrfahrzeuges, einem LF 8/6 mit 4 Atemschutzgeräten und einem Tank für den Löschwasservorrat.
In diesem Zusammenhang dankte Wehrführer Mumm besonders seinem Stellvertreter Thomas Fritsche für dessen Engagement. Der Kameradschaftsabend wurde als überaus gelungen hervorgehoben. Erfreut zeigte er sich auch über die gute Zusammenarbeit mit der FF Felm beim 75-jährigen Jubiläum der Gemeinde. Zweimal konnte die Wehr einen zweiten Platz beim Pokalschießen des SV Felm verbuchen. Dankbar war auch der Reitverein in Felmerholz für die Hilfe der Wehr beim großen Sommerturnier, als die Wasserversorgung gewährleistet und der Parkplatzdienst gestellt wurde. Dies trug erheblich dazu bei, dass der Tanzabend mit dem Reitverein allen Beteiligten viel Freude bereitete und so viel Lob erntete.

Wehrführer Mumm (rechts) befördert Uwe Maschmann

Wehrführer Mumm verteilte auch Ehrenabzeichen:
Für 20 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr wurde Gerd Ludwig geehrt; die Ehrung für 10 Jahre konnte der abwesende Heino Schadwald leider nicht entgegennehmen. Danach beförderte Steffan Mumm Thekla Paulke zur Feuerwehrfrau und Michael Witthöft zum Feuerwehrmann. 
Auf besonderen Vorschlag des Wehrvorstandes wurde Uwe Maschmann nach 31 Jahren Zugehörigkeit zur Feuerwehr zum Löschmeister befördert. 
Große Freude bereitete auch die Aufnahme einer weiteren Frau. Antje Begemann verstärkt jetzt die Wehr.
Die Wahlen gingen zügig voran: Hermann Plett stellte sich erneut als Kassenwart zur Verfügung. 
Neue Kassenprüferin wurde Antje Begemann, den Posten des Atemschutzgerätewarts übernahm Michael Plett. Der Festausschuss besteht aus Norbert Begemann, Norman Ludwig und Andreas Stark.
Neben der Hiobsbotschaft über die schlechte Finanzlage der Gemeinde hatte Bürgermeister Walter Selle in seinem Grußwort auch eine gute Nachricht zu überbringen: „Der Antrag auf Erstattung der Kosten für eine Heizung im Feuerwehrgerätehaus wurde positiv beschieden.“ Trotzdem müsse in Zukunft eine „gnadenlose Kontrolle der auszugebenden Mittel“ durch den Gemeindewehrführer Holger Hackauf erfolgen. „Ein hartes Stück Arbeit kommt auf den Gemeindewehrvorstand zu, um das Geld für die Feuerwehren zusammenzuhalten, ohne dass der Brandschutz darunter leiden muss“, so Hackauf.
Für den 5. Juni kündigte Wehrführer Mumm eine Amtswehrübung an, die – zusammen mit der Felmer Ortswehr – unter dem Schwerpunkt Atemschutz auf Gut Rathmannsdorf stattfinden soll, sofern die Freigabe des Gutes erfolgt.
Nach Beendigung der Sitzung durfte ich bei Speis und Trank die besondere Gastfreundschaft der Kameraden aus Felmerholz geniessen.

Barbara Ketels-Hackauf

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Rückblick + + + DRK Felm + + + Termine

Rückblick
Zur gemeinsamen Weihnachtsfeier von Gemeinde und DRK am 7. Dezember in Dibberns Gasthof engagierten wir die Musikgruppe „Heidenspaß“ Unser Feuerwehrmusikzug spielte wie jedes Jahr für uns die Weihnachtslieder.
Am 21. Dezember beteiligten wir uns wieder mit unserem Punschausschank beim Adventsblasen und wurden mit einer tollen Spende belohnt. Wir bedanken uns bei allen Spendern.
„Alzheimer“ war unser Thema am 29. Januar. Pharmareferent Hilmar Weiland erläuterte uns: Wie erkenne ich Alzheimer und was kann ich dagegen tun. Gedächtnistraining, Sport und soziale Kontakte, sowie unterstützende Medikamente, wie z.B. Tebonin, können den Beginn dieser Krankheit hinausschieben bzw. Krankheitssymptome verbessern.

Karneval in Felm

Beschwingte Musik von Ulrich Tuttas begleitete unsere Karnevalsfeier am 26. Februar. Erheiternde Lospreise, unter anderem eine originelle Butterfahrt, einige lustige Anekdoten und Tanz erfreuten alle.

Am 24. März fahren wir in Fahrgemeinschaften zum Plattdeutschen Theaterstück „Ob Düvels Schuvkar“ nach Osdorf. Wir starten um 19:00 Uhr an der MZH. Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit Ihnen.

Osterkaffee
Zu unserem gemütlichen Osterkaffee am Donnerstag, 25. März um 15.00 Uhr laden wir alle Bürger der Gemeinde Felm herzlich in den Schulungsraum der Felmer Feuerwehr. Bei Kaffee und Kuchen freuen wir uns auf unser anschließendes Spiel mit gelegentlichen Zwischenrufen: „Bingo“, wer hat jetzt eine tolle Überraschung gewonnen?

Kaffeenachmittag
Unser Kaffeenachmittag findet am Donnerstag, 29. April um 15.00 Uhr im Schulungsraum der Felmer Feuerwehr statt. Wir laden alle interessierten Bürger der Gemeinde Felm herzlich ein zum Klönen, Schnacken (was gibt es Neues im Dorf?) und Überraschungen erleben.

Ausflug im Mai
Wir fahren mit Ihnen im Mai mit Privat-PKWs in Fahrgemeinschaften zur Steinbuttzuchtanlage der Firma „Butt“ nach Bülk. Das genaue Datum und die Abfahrtszeit geben wir noch rechtzeitig bekannt. 
Schauen Sie doch öfter einmal in die Schaukästen in Felm und Felmerholz, sowie in die Eckernförder Nachrichten der KN. Da wir noch schwimmenden Fisch nicht essen, werden wir nach vielen interessanten Informationen Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde genießen.

Radfahrergruppe
Unsere Radfahrergruppe startet jeweils donnerstags um 14.30 Uhr ab Schule Felm. Wir laden alle interessierten Bürger (auch die, die keine Profis sind oder gar Supersportler, die die Tour de France gewinnen wollen) ein, mit uns durch das schöne Felmer Umland zu fahren. Zwischendurch stärken wir uns an einem gemütlichen Ort mit Kaffee und Kuchen.

Termine: Donnerstag 13.5./10.6./8.7./12.08./ 09.09./07.10.2004.

In diesem Jahr führen wir keine Altkleidersammlung durch. 

(Marlies Dallmann)

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Familienhelfer gesucht

Helfen Sie Kindern in Ihrer Region 

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Gettorf und Umgebung e.V. ist nunmehr seit 25 Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit tätig.
Besonders benachteiligte Kinder, Jugendliche und schwierige Familien benötigen Unterstützung und Förderung.
Die Aktivitäten der Arbeiterwohlfahrt Gettorf und Umgebung e.V. begannen vor 25 Jahren mit der ehrenamtlichen Planung und Durchführung der Ferienspaßaktionen für Kinder, die zu Hause schöne Ferien verbringen sollten. Heute ist die AWO Gettorf und Umgebung e.V. Träger von drei „Betreuten Grundschulen“ im Dänischen Wohld, der „Offenen Jugendarbeit“ in Gettorf und diversen Umlandgemeinden, eines Kindergartens in Neudorf, der Hausaufgabenhilfe und Ganztagsbetreuung an der Hauptschule in Gettorf und vieler Freizeitaktionen in der Region.
Eine besonders schwierige und intensive Aufgabe erfüllt die AWO durch die Arbeit der Tagesgruppe. Hier werden Kinder betreut, die Schwierigkeiten haben, sich in der Schule und in ihre Familien zu integrieren. Sie sollen durch die „Betreute Gruppe“ und den damit verbundenen strukturierten Tagesablauf lernen, sich sozial angepasst zu verhalten. Die Betreuung der Tagesgruppe ist auf wenige Kinder begrenzt, da sie nur in besonders schwierigen Fällen vom Jugendamt gewährt wird.
In vielen Fällen ist es sinnvoller, FamilienhelferInnen in den Familien einzusetzen, denn die meisten Probleme, die ein Kind hat, sind Folgen erzieherischer Defizite.
Wir unterscheiden bei den FamilienhelferInnen in:
1) pädagogisch ausgebildete HelferInnen, die die Familie bei der Erziehung unterstützen.
2) Hilfskräfte, die nicht erzieherisch, aber unter-stützend tätig sind (z. B. den Haushalt organisieren, kochen, bügeln und mit den Kindern spielen).
Leider reichen Maßnahmen wie alternative Familienhilfe manchmal nicht aus. Die Kinder müssen dann fremdbetreut werden und zu diesem Zweck die Herkunftsfamilie für kurze oder auch längere Zeit verlassen. 
Deshalb sind wir bemüht, „Stand-by“-Familien (für Kurzzeitunterbringung) zu finden. Ihre Aufgabe ist es, in enger Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt Gettorf und Umgebung e.V. und dem Jugendamt den Kindern Halt, Geborgenheit, Sicherheit und Zugehörigkeitsgefühl zu vermitteln. Da es für die Kinder wichtig ist, nicht das gesamte soziale Umfeld zu verlieren, sind wir bemüht, Familien vor Ort zu finden, die sich bereit erklären, diese Aufgabe zu übernehmen.
Wenn Sie Interesse haben, als Familienhelferln oder „Stand-by"-Pflegefamilie für uns tätig zu werden, melden Sie sich bitte Mo - Fr. von 9:00-12:00 Uhr unter der Telefonnummer 04346/8602.
Ihr Ansprechpartner ist Michael Rapson.
Vielleicht kennen Sie jemanden aus der Nachbarschaft, der auch Interesse an solch einer Tätigkeit hat? - Mit jeder Hilfe und Vermittlung tun Sie etwas GUTES, denn Sie helfen einem KIND IN NOT aus Ihrer Region.

 

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Erster Abendmahlsgottesdienst in Felm 

Ungewöhnliche Klänge in der Mehrzweckhalle

Zum ersten Abendmahlsgottesdienst in Felm am 22. Februar spielte Johann Walgenbach, fast konzertmäßig, mitreißende Tangomelodien auf seinem Akkordeon zum Thema Liebe. Predigttext war nämlich das „Hohe Lied der Liebe“ des Apostels Paulus.
Mehr als vierzig Felmer haben am Abendmahl teilgenommen, auch die „Komfis“ (Konfirmanden). 

Organist Johann Walgenbach
spielt beim ersten
Abendmahlsgottesdienst
in Felm (Foto AB)

Pastorin Jensen: “Ich freue mich immer sehr auf die Felmer Begegnungen und bin sehr dankbar, dass mir hier in der Mehrzweckhalle diese Möglichkeit gegeben wird.“
In diesem Jahr werden noch zwei Gottesdienste in Felm angeboten. Besonders vorzumerken ist der Zeltgottesdienst am 13. Juni zum Dorffest. (AB)

 

Gospelchor begeisterte im GOTTESDIENST ANDERS

Das Team GOTTESDIENST ANDERS lud am Sonntag, den 22. Februar 2004 um 18.00 Uhr wieder zu einem besonderen Gottesdienst nach Osdorf ein. Spirituals und Gospels waren das Thema.
In Gemeinschaft mit dem Kirchenchor kam ein sehr musikalischer Gottesdienst zustande. Der Chor unter der Leitung von Gabriela Sallai, hatte 6 Wochen zuvor mit einem Gospelworkshop begonnen, an dem ca. 35 gesangsfreudige Frauen und Männer, überwiegend aus Osdorf kommend, teilnahmen.

Der Gospelchor begeisterte beim GOTTESDIENST ANDERS

Das Ergebnis konnte sich sehen, bzw. hören lassen. Durch die einleitenden Worte von Pastor Martin Jensen, wurde der Unterschied zwischen Spirituals und Gospels deutlich. Der Text eines Liedes wurde ins Deutsche übersetzt. Herr Jensen hatte sich Gedanken zum Text gemacht und die Gemeinde daran teilhaben lassen.
Der Gottesdienst lebte von den gesprochenen und besonders von den gesungenen Worten. Die Freude und der Spaß am Singen waren nicht zu überhören.
Eigentlich war der Gottesdienst viel zu kurz. Es hätten noch mehr Gospels oder Spirituals sein können. Vielleicht gibt es noch mal eine Wiederholung… oder vielleicht ein Konzert?
Einen weiteren festen Auftrittstermin gibt es bereits. Zum Konfirmationsgottesdienst im April 2004 hören wir den Chor wieder.
Der nächste GOTTESDIENST ANDERS ist am 9. Mai um 19.00 Uhr.
Angela Löhrke 

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Gemeindeversammlung der Vater-Unser-Kirchengemeinde

„Jedes Mitglied zählt.“

Gisela Schützeck, Vorsitzende des Kirchenvorstands, bedankte sich für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit der haupt- und ehrenamtlich aktiven Mitglieder. „Ohne das Engagement der zahlreichen Helfer wäre es nicht möglich, so viele Menschen zu erreichen.“

Pastorin Jensen zeigte sich erfreut über den stetig steigenden Gottesdienstbesuch, besonders der Gottesdienste in den Dörfern: dem Wiesengottesdienst in Stubbendorf, dem Strandgottesdienst in Lindhöft und den Gottesdiensten in der Mehrzweckhalle Felm. Diese finden viel Anklang, wie auch die „Gottesdienste anders“ in der Vater-Unser-Kirche, die inzwischen wieder viermal jährlich stattfinden. „Verstärkung könnte der Besuchsdienst vertragen“, appellierte sie. Zurzeit gratulieren fünf Gemeindemitglieder abwechselnd persönlich den Geburtstagskindern ab 70 Jahren. „Unser Ziel ist es, auch Krankenbesuche einzuführen“ sagte Susanne Jensen. Wer Interesse an der Mitwirkung hat, melde sich bitte bei Pastorin Jensen.

Manfred Ninnemann berichtete als Vorsitzender des Finanzausschusses davon, dass die finanzielle Lage der Kirchengemeinde angespannt sei. Die Kirchengemeinde wird in diesem Jahr 12% weniger Geld zur Verfügung haben und im Jahr 2005 noch einmal voraussichtlich 11% weniger. Das bedeutet, der Haushalt schrumpft in 2 Jahren um beinahe 23 Prozent. Zwei Faktoren spielen hier eine Rolle: die Steuerreform, durch die die Einkommenssteuer sinkt und damit die Kirchensteuer und zum anderen die Austritte von Kirchenmitgliedern. Die Gemeinde erhält ihre Geldmittel als pro-Kopf-Zuweisung, heißt: es gibt für jedes Kirchenmitglied, ob nun Jugendlicher, Erwachsener oder Rentner Geld, unabhängig, ob dieser tatsächlich Kirchensteuer zahlt.

Gisela Schützeck machte deutlich: „Nicht nur die Geldmittel schwinden, sondern auch die Größe der Pfarrstelle, die derzeit 100% beträgt, gerät bei immer weniger Mitgliedern in Gefahr.“ Schon jetzt fehlen ca. 200 Mitglieder für die Zuweisung einer vollen Pfarrstelle. Sollte sich die Anzahl weiter verringern, könnte auch die Pfarrstelle in Osdorf heruntergestuft werden. Dann gibt es auch keine Pastorin mehr, die 60 Stunden in der Woche für ihre Gemeinde arbeitet. Schützeck betonte: „Jedes Mitglied zählt.“ 

Andre Mundt, Vorsitzender des Bauausschusses, informierte über die nun auch auf dem hinteren Teil des Kirchenparkplatzes installierte Beleuchtung. Sie ermöglicht Besuchern, in der dunklen Jahreszeit gefahrloser zu ihrem Auto zu gelangen. In diesem Jahr stehen zwei Projekte an: die Neuverlegung des Kirchenfußbodens und eine Überarbeitung der Mikrofonanlage. Nach 36 Jahren haben sich viele der Holzplatten des Fußbodens gelöst und werden zur Stolperfalle. Diese müssen nun großflächig aufgenommen und neu verklebt werden. Bei der Mikrofonanlage sind beide Verstärker zu ersetzen. Der Verstärker der Schwerhörigenschleife ist seit kurzem defekt und der Verstärker der Mikrofone hat erheblich an Leistung verloren. Diese Maßnahmen kommen allen Gottesdienstbesuchern zu Gute. Da für beide Projekte nicht genug im Haushalt 2004 vorhanden ist, sollen die erforderlichen Mittel durch Kollekten und Spenden eingebracht werden. Annegret Petersen, Vorsitzende des Landausschusses stellte die gute Lage der Kirchenländereien dar. 

Zum Abschluss erklärte Pastor Jensen, als Vorsitzender des Kinder- und Jugendausschusses die aktuelle Situation. Der Jugendtreff „Backstage“ musste im letzten Jahr geschlossen werden, da die Leitungskraft aufhörte und trotz vielfältiger Werbung keine neue GruppenleiterIn gefunden werden konnte. Drei Jugendliche aus der Gemeinde haben sich nun bereit erklärt den Jugendgruppenleiterschein zu erwerben und stehen dann nicht nur dem „Backstage“ zur Verfügung, sondern auch der Konfirmandenarbeit. Bewährt hat sich die Vorkonfirmandengruppe in Felm. Es wurden drei Vorkonfirmandengruppen mit insgesamt 45 Jugendlichen und zwei Hauptkonfirmandengruppen zusammengestellt. 

Pastor Martin Jensen

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Termine der Kirchengemeinde Osdorf-Felm-Lindhöft

Regelmäßige Termine

Gottesdienst jeden Sonntag 10:00 Uhr Gottesdienst in der Vater unser Kirche, wenn nicht anders bekannt gegeben
Kirchenkaffee jeden 1. Sonntag im Monat 10:00 Uhr nach dem Gottesdienst
Abendmahlsgottesdienst jeden 2. Sonntag im Monat 10:00 Uhr
die gemütliche Mittwochsrunde jeden 2. Mittwoch im Monat, 15:00 Uhr Seniorentreffen
Spielen & Klönen jeden 3. Donnerstag im Monat, 15:00 Uhr in der Felmer Schule mit Frau von Perger
Kirchenchor Donnerstag, 20:00 Uhr mit Gabriela Sallai
Gitarrengruppe Dienstag, 18:00 Uhr mit Johann Walgenbach
Besuchsdienstkreis für Interessierte offen, Termine übers Büro
Bibelgesprächskreis  alle 2-3 Wochen Mittwochs 20:00 Uhr im Wechsel in Krusendorf und Osdorf, Termine über Tageszeitung

Besondere Termine

09.04.04 15.00 Uhr  Karfreitagsgottesdienst Pastor M. Jensen
10.04.04 22.00 Uhr  Osternacht mit Taufe der Konfirmanden  Pastorin Jensen
11.04.04  10.00 Uhr Ostergottesdienst mit Abendmahl Pastorin Jensen
12.04.04 10.00 Uhr  Familiengottesdienst mit Osterfrühstück Pastor M. Jensen
16.04.04  20.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst für Konfirmanden Pastorin Jensen
18.04.04 10.00 Uhr  Konfirmationsgottesdienst Pastorin Jensen
23.04.04 20.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst für Konfirmanden Pastorin Jensen
25.04.04  10.00 Uhr Konfirmationsgottesdienst Pastorin Jensen
09.05.04 19.00 Uhr Gottesdienst anders in Osdorf  Team
22.05.04 10.00 Uhr Gemeindeausflug nach Friedrichsstadt   
23.05.04 10.00 Uhr Gottesdienst mit Konfirmandenanmeldung Pastorin Jensen
30.05.04  10.00 Uhr Pfingstgottesdienst Kindergottesdienst Pastorin Jensen Pastor M. Jensen Team
13.06.04 10.00 Uhr
19.00 Uhr
Gottesdienst in Felm mit AbendmahlGottesdienst anders Pastorin Jensen Team

 

Kirchengemeinde Osdorf-Felm-Lindhöft

 

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Der Bücherbus kommt

 

 

Datum  Haltepunkt Haltezeit
04.03. + 25.03. + 22.04. + 13.05. + 03.06. + 24.06.

Krück

10:10–10:20
Donnerstag

08.03. + 29.03. + 26.04. + 17.05. + 07.06. + 28.06.

Bökeneck

10:50–11:00
Montag

08.03. + 29.03. + 26.04. + 17.05. + 07.06. + 28.06.

Ehrenmal 

11:05–11:25
Montag

08.03. + 29.03. + 26.04. + 17.05. + 07.06. + 28.06.

Mühlenring

14:15–14:35
Montag

08.03. + 29.03. + 26.04. + 17.05. + 07.06. + 28.06.

Am Wohld

14:40–15:00
Montag

16.03. + 06.04. + 04.05. + 25.05. + 15.06. + 03.08.

Langenhorst

13:30–13:45
Dienstag

16.03. + 06.04. + 04.05. + 25.05. + 15.06. + 03.08.

Felmerholz
-Schule-

14:15–14:35
Dienstag

 

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An alle Jugendlichen

Habt Ihr Lust Tischtennis zu spielen?

 

Start: 04.03.2004

Jeden Donnerstag von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr
Alter: ab 10 Jahre

P.S. Wenn vorhanden, TT-Schläger mitbringen! Sonst ruft vorher an. Ich werde dann welche besorgen.

Ich freue mich auf Euch
Susanne Olschewski
(Mühlenring 14, Tel. 4879)

Ein kurzes Wort zu mir:
Ich bin 35 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Jungs im Alter von 4 und 7 Jahren. Ich wohne bereits seit 12 Jahren in Felm, 18 Jahre spielte ich aktiv Tischtennis beim Noer-Lindhöfter Sportverein! Nunmehr spiele ich seit ca. 6 Jahren Badminton im Felmer Sportverein. Ich denke, ich werde mit den Jugendlichen ganz gut klar kommen und hoffe, dass wir viel Spaß zusammen haben werden.
Ach ja und noch was: Badminton
Im neuen Sportspiegel 2004 wurde geschrieben, dass die Badmintonsparte keinen Leiter hat. Das möchte ich hiermit korrigieren. Vor kurzem habe ich das Amt übernommen. Also: bei Rückfragen bezüglich Badminton, ruft mich an. 

 

Die nächsten Veranstaltungen sind:

Jahreshauptversammlung

Dienstag 

30. März 

19:30 Uhr

Säuberungsaktion

Samstag 

3. April

10:00 Uhr

Ostereier-Schießen

Freitag 

9. April

13:00 Uhr

Ostereiersuche

Montag

12. April

11:00 Uhr

Tanz in den Mai 

Freitag 

30. April 

20:00 Uhr

Schützenwoche Mittwoch 12. Mai – Samstag 15. Mai 

Kleinfeld-Fußball-Turnier

Samstag

 5. Juni

14:00 Uhr

 

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Frühlingsflohmarkt 

Erlös für die Kita-Außenanlagen 

Samstag 3. April 2004
14:30 Uhr bis 17:00 Uhr 

Anmeldungen für den Flohmarkt verbindlich bis zum 19. März unter Telefon 04346-6644 oder persönlich im Kindergarten. 
Als Standgebühr oder Spende wird gerne ein Kuchen angenommen.
Die Besucher erwartet ein reichhaltiges Kuchenbuffet, ein Flohmarkt für Kinder und Erwachsene und allerlei Selbstgebasteltes.

Beginn des Flohmarkt-Aufbaues um 13:00 Uhr.
Der Erlös des Kaffee- und Kuchenverkaufs und der Basteleien kommt in den Spartopf für den Neubau der Kindergartenaußenanlagen.
Helft alle mit unser Ziel zu verwirklichen!

 

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Spiele- und Bastelnachmittag und

Faschings-Turnfest wieder ein voller Erfolg 

 

Andre Kiel, Nina Schöning, 
Tobias Suttmöller, und Kim Sudhaus beim Spielnachmittag im Sportheim (v.l.)

Jutta Grage mit 
Milena Jobst und 
Jule Volkmann  

 

 

 

Zum Spielen zieht es auch die Jugendlichen in das Sportheim. Im Januar war ein Quiz der Renner.

  Viele lustig bunt verkleidete Kinder und Erwachsene fanden den Weg in die Felmer Turnhalle. Lüneburger Stegel, Ringe, Kletterwand, Balancieren in der Höhe und Spiele lockten die fröhlichen Kinder immer wieder.

 

 

 

 

 

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Siedlergemeinschaft Felm

28 Jahre Ehrenamt

Die Siedlergemeinschaft Felm verabschiedete und ehrte im Rahmen der Jahreshauptversammlung

Blumen für Ilse Walter
überreicht von Thomas Huuk

Ilse Walter (69) für 28 jährige Tätigkeit als Kassenwartin. 46 Jahre lebt sie nun schon in der Gemeinde Felm. Zum Baubeginn des Mühlenringes wurde die Siedlergemeinschaft gegründet und trat 1969 dem Deutschen Siedlerbund bei. Ilse Walter war von Anfang an dabei und brachte seit 1976 jeden Monat die Siedlerzeitschrift zu den mittlerweile 102 Mitgliedern und kassierte die Beiträge noch von jedem persönlich ein. Die Zeitschriftverteilung will sie jedoch weiterhin übernehmen.
Zu ihrem Nachfolger wurde Michael Kleidschun (41) gewählt. Seit dem Frühjahr 2003 lebt er mit Ehefrau Gaby im Mühlenring 26. Michael Kleidschun ist unter Telefonnummer 60 25 60 erreichbar. Er wird die Kassenwartstätigkeit modernisieren. Die Mitgliedsbeiträge werden in Zukunft per Überweisung bezahlt oder abgebucht.
Thomas Huuk wurde erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. „Ich übernehme dieses Amt gerne weiterhin und versuche es im nächsten Jahr noch besser zu machen“ so Huuk.
Klaus Walter bleibt Gerätewart und Ralf Baumgärtel Kassenprüfer.

Gastrednerin Lieselotte Ebel vom Kreisverband freute sich, auch junge Menschen in unserer Gemeinschaft begrüßen zu können. Sie überbrachte eine Tischfahne des Siedlerbundes. Auch in diesem Jahr bietet der Siedlerbund wieder ein umfangreiches Angebot, erläuterte sie. Beratungen bei Bau- und Finanzierungsfragen, Fachwartschulungen und Rechtsberatung, der Kreissiedlungswettbewerb, Frauengruppenarbeit und Jugendarbeit gehören dazu. „Wir geben uns Mühe jedem gerecht zu werden!“ äußerte sich Frau Ebel.
BgM Selle dankte unserer Siedlergemeinschaft für den unermüdlichen Einsatz im letzten Jahr mit den Worten: „In dieser tollen Gemeinschaft kann man sich wohl fühlen!“ Er würdigte die Beteiligung am Dorfputz, die ehrenamtliche Arbeit bei Aufstellung und Verschönerung des Gerätehauses und der danebenliegenden gemeindeeigenen Garage, sowie des Einsatzes beim Dorfjubiläum.

Michael Kleidschun

„In diesem Jahr muss das Zeltdach erneuert werden“ so kündigte Thomas Huuk an. „Der Zeltverleih ist unsere wichtigste Einnahmequelle.“ Im August wird es wieder ein Grillfest geben. 
Höhepunkt des letzten Jahres war die Fahrt zur Internationalen Gartenausstellung in Warnemünde. 
Künftig werden gemeinsame Fahrten im zwei Jahresrhythmus angeboten. Kurzreisen sollen es sein, damit sowohl ältere Mitglieder als auch Familien die Möglichkeit haben teilzunehmen.
Als kleiner Wermutstropfen schlug nur die Ankündigung einer Beitragserhöhung um  0,45 € monatlich in 2005 zu Buche. Diese Erhöhung sei notwendig um die Kosten des Landesverbandes zu decken. (AB) 

 

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Der Sport als starker MarktTreff-Partner

Wie acht Vereine und lnstitutionen aus Schleswig-Holstein das Projekt unterstützen wollen
Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag vom 17.02.04

Mit dem Projekt „MarktTreff“ will die Landesregierung seit 1999 die Versorgung in kleinen Gemeinden sichern. Zurzeit gibt es in Schleswig-Holstein 14 MarktTreffs, 17 weitere sind geplant. Neben dem Lebensmittel-Einkauf können die Einwohner in den Service-Stationen verschiedene Dienstleistungen in Anspruch nehmen, die sonst im Ort fehlen. Dazu gehören etwa die Annahme von Lotto- und Toto-Scheinen oder Briefen, Schuhmacherarbeiten, ein Fotoentwicklungs-Service sowie die Bereitstellung von Computern mit Internet-Zugang.
Acht Verbände und Institutionen, die stark im ländlichen Raum präsent sind, unterstützen das Projekt der Landesregierung. In einer achtteiligen Serie stellen wir die neuen Mitglieder der MarktTreff-Familie und ihre Ideen für eine Zusammenarbeit vor. Den Anfang macht heute der Landessportverband Schleswig-Holstein.
Der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) zählt rund 900.000 Mitglieder in 2.700 Sportvereinen. Damit sind 30 Prozent der Einwohner des nördlichsten Bundeslandes in Sportvereinen aktiv. 80.000 Menschen engagieren sich in den 15 Kreissport- und über 40 Fachverbänden im Land ehrenamtlich. Wegen seiner hohen Mitgliederzahl ist der LSV für das Projekt MarktTreff ein besonders starker Partner.
„Wir stehen auf jeden Fall politisch hinter der Idee“, sagt Thomas Niggemann, im LSV Geschäftsführer für den Bereich Breitensport. „Eine Strukturverbesserung in den ländlichen Räumen ist immer gut und richtig.“ Zudem stehe bei den MarktTreffs wie im Sport der Mensch im Mittelpunkt. „Deshalb wollen wir das Projekt unterstützen.“
In der Praxis bedeutet das: Die MarktTreffs könnten in den jeweiligen Orten zum Beispiel zu Treffpunkten für Ausflüge oder Ferienfahrten von Jugendgruppen sowie für Lauf-, Walking- oder Inliner-Veranstaltungen werden, meint Niggemann. „Und nach dem Laufen könnten die Teilnehmer vielleicht noch im MarktTreff einen Saft oder ein Wasser zusammen trinken.“ So sei besonders das Nutzen der Räumlichkeiten eine mögliche Basis für die Zusammenarbeit. Für einen Rückenschulungs-Kurs braucht man zum Beispiel keine große Dreifeldhalle. „Vielleicht können wir Workshops, Kurse, Lehrgänge und Seminare zukünftig in den Räumen der MarktTreffs anbieten“, schlägt Thomas Niggemann vor.
Neben ihrem normalen Angebot hätten die Sportvereine besonders im Bereich Fitness und Gesundheit zunehmend offene Angebote auch für Nicht-Mitglieder im Programm. Ein neuer Weg zur Qualitätsverbesserung, so Niggemann, von dem sich der LSV vorstellen könne, ihn gemeinsam mit den MarktTreffs zu gehen.
Auf lange Sicht hält der LSV-Geschäftsführer es sogar für denkbar, die Eröffnung eines neuen MarktTreffs mit der Einrichtung eines Vereinsheims zu kombinieren. „Das ist noch natürlich nur eine Vision. Aber in kleinen Orten gibt es oft gar kein Vereinsheim. Da trifft man sich dann in der Dorfgaststätte. Vielleicht wird es irgendwo mal MarktTreff und Vereinsheim in einem Gebäude geben.“

Sven Bremert

MarktTreff-Partner sind:

Deutsches Rotes Kreuz
Landessportverband
Landfrauenverband S-H
Landjugend S-H
S-H Heimatbund
Landesfeuerwehrverband
Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag
Schleswig-Holsteinischer Gemeindetag

 

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Jahreshauptversammlung der Gemeindewehr

Brandschutzkonzept lässt sich nicht halten

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Gemeindewehr, die aus den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren Felm und Rathmannsdorf-Felmerholz besteht, standen die Finanzen.

Gemeindewehrvorstand von links: 
Karl-Heinz Köpke, Hermann Plett,
Holger Hackauf, Steffan Mumm, 
Thomas Fritsche

Gemeindewehrführer Holger Hackauf erläuterte den anwesenden Kameraden, dass bereits im letzten Jahr der Deckungsring überzogen wurde. Die schlechte Haushaltslage der Gemeinde trifft die Feuerwehr hart: „Das von der Gemeindewehr erarbeitete und von der Gemeindevertretung verabschiedete Brandschutzkonzept lässt sich nicht halten.“ Im Klartext bedeutet dies, dass die für 2005 geplante Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für die Ortswehr Felm sich zunächst nicht verwirklichen lässt. Zuerst müssen die von der Feuerwehrunfallkasse festgestellten Mängel im Feuerwehrgerätehaus Felm beseitigt werden. Da darin aber auch bauliche Maßnahmen enthalten sind, werden nicht alle Kosten den Feuerwehrtitel belasten. Die Anschaffung des dringend benötigten Atemschutzgerätes für die Felmer Ortswehr wird noch aus dem Vermögenshaushalt bestritten. Ein neues Funkgerät wird es aber in diesem Jahr nicht geben.

Auch die Vorgehensweise bei den von den Ortswehren vorzunehmenden Ausgaben wird sich ändern. So muss zukünftig vorher das O.K. vom Gemeindewehrvorstand eingeholt werden, um jederzeit einen umfassenden finanziellen Überblick zu gewährleisten. Als positiv ist immerhin die voranschreitende Aufstockung der Ausrüstung der Felmerholzer Wehr zu bewerten. So gehören neben dem neuen Fahrzeug u.a. vier Atemschutzgeräte und Nomax-Schutzkleidung zur Ausrüstung.
Abschließend zog Gemeindewehrführer Hackauf sein Fazit: “Die Feuerwehr als Teil dieser Gemeinde sollte und muss sich am derzeitigen Sparplan der Gemeinde beteiligen. Dennoch darf der Brandschutz nicht unter den Sparzwängen leiden.“ 
Unter dem Punkt Verschiedenes wurde noch auf einige Termine hingewiesen: am 12. Juni findet in Gettorf ein Sicherheitstag statt. Die FF Gettorf feiert zudem am 6. August ihr 125-jähriges Bestehen.

Früh am Abend konnte die JHV beendet werden, so dass noch genug Zeit für geselliges Beisammensein blieb.

Barbara Ketels-Hackauf

 

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Das Chaos mit Lachen bewältigen

Ann und Alan Gibson erzählen von ihrem Leben mit Pflegekindern

Alan (50) und Ann (48) Gibson leben seit 24 Jahren in Deutschland. Seit 1991 leben sie in Felmerholz.

Alan: Wir wollten einfach von England weg, den Kindern was anderes zeigen. Damals lasen wir in der Zeitung ein Arbeitsangebot der MAK, und das nahm ich spontan an. Ich arbeite dort als Maschinenschlosser.

Ann: Wir wollten immer sechs Kinder haben, doch wir konnten nur drei eigene bekommen. Kelly ist jetzt 31, Dawn 29 und Sharron 26 Jahre alt. Mittlerweile haben wir vier Enkelkinder.
In England passten wir schon immer auf behinderte Kinder auf, damit deren Eltern mal Urlaub machen konnten.

Alan: In Deutschland (1983) wollten wir dann Kinder adoptieren, doch das war sehr schwierig. Es war nur möglich Kinder in Dauerpflege zu bekommen. Wir mussten einen Fragebogen ausfüllen, welche Kinder wir nehmen würden und wir haben einfach alles angekreuzt. 
Zwischenzeitlich wurde dann nochmals gefragt, ob wir auch behinderte Kinder nehmen würden. Nach zweieinhalb Jahren Wartezeit bekamen wir dann Andy. Er war damals drei Jahre alt.

Ann: Als wir Andy das erste Mal gesehen haben, war es Liebe auf den ersten Blick. Er hat eine Chromosomenschädigung, die heißt Rubinstein-Taybi-Syndrom.
Das Rubinstein-Taybi-Syndrom (RTS) wurde im Jahre 1957 zum ersten Mal in einer Studie beschrieben, aber erst 1963 haben Dr. Jack H. Rubinstein und Dr. Hooshang Taybi 7 Kinder beschrieben, denen breite Daumen und breite große Zehen, typische Gesichtszüge und verzögerte geistige Entwicklung gemeinsam waren. Seit diesem Zeitpunkt ist RTS eindeutig zu diagnostizieren und wird in zahllosen Fällen in der ganzen Welt vorgefunden. 
(Quelle und weitere Informationen: http://rts.freeservers.com/rts)

Alan: Andy war das erste behinderte Kind, das in Kiel vermittelt wurde, obwohl eine Behinderung erkennbar war. Damals dachte man beim Jugendamt, er wird niemals sprechen können. Doch heute arbeitet er sogar in einer Behindertenwerkstatt. Später wurde uns erzählt, sie dachten wir behalten ihn vielleicht vier Jahre.  

Alan und Ann Gibson

Ann: Vor 15 Jahren kam Sinja mit vier Monaten zu uns (sie ist ein alkoholgeschädigtes Kind), und Sara kam vor 10 Jahren. Sie ist jetzt 13 Jahre alt. Dann kam Maurice vor drei Jahren, er ist jetzt 7 Jahre alt. Er war zuerst sehr schwierig, er schrie 20 Stunden am Tag. Wir hatten aber auch noch Kinder in Kurzzeitpflege. Wir können nicht nein sagen.

Ann: Das Leben ist ganz anders, man hat nicht mehr die Freiheit und der Freundeskreis grenzt sich ein.

Alan: Ich kann nur raten, dies zu machen, wir haben so viel Spaß mit den Kindern. Ich kann nicht sagen, ich hätte ein Kind lieber als das andere. Vom Gefühl her ist es kein Unterschied.
Es geht viel kaputt. Die Kinder können ihre Bewegungen und ihre Kraft oft nicht so steuern. Wir versuchen alles für sie möglich zu machen. Beispielsweise, für Sinja haben wir ein Pony gekauft. Kelly sagte daraufhin zu ihrem Mann: Mensch, solche Eltern möchte ich auch mal haben! Darauf ihr Mann: Es sind doch deine Eltern!
Wir bekommen auch Pflegegeld, doch wir haben das nie wegen Geld gemacht. 
Als Andy 18 Jahre alt wurde, kam das Amt und sagte, er müsse uns verlassen. Doch wir haben gesagt: Ihr könnt uns doch nicht unser Kind nehmen! Dann erhielten wir die Vormundschaft für Andy.

Alan: Ich hab die beste Frau der ganzen Welt. Sie war 16 und ich 18, als wir heirateten, und ich würde das alles noch mal so machen. - Aber nur mit derselben Frau!
Wir haben jetzt das erste Mal zu zweit Urlaub gemacht in der Türkei. Unsere großen Kinder haben dann aufgepasst.
Seit wir Kinder in Pflege nehmen, haben wir in der Familie 27 Operationen gehabt. Man muss akzeptieren, dass man viel Zeit im Krankenhaus verbringt. Zum Beispiel hatten wir von April bis Dezember 84 Arzttermine. 
Wir weinen auch manchmal. Vor einigen Jahren war Andy mit den Kindern in der Stadt und traf dort einen Harmonikaspieler. Er war so begeistert davon und sagte: Darf ich auch, darf ich auch! Doch der Mann schickte ihn weg mit den Worten: Leute wie du sollten vergast werden! 
Das war eine ganz schlimme Zeit. Ich wollte sogar Deutschland verlassen. Wir haben das dann in die Zeitung gebracht. Doch es gab zwei verschiedene Spieler, und Aufgrund des Zeitungsberichtes wurde der falsche Musikant bedroht. 
Wir haben viele schöne Briefe nach diesem Vorfall erhalten. Im Dorf sind die Kinder gut angenommen. 

Ann: Man muss eben eine dicke Haut haben. 

Alan: Das ist der Vorteil in einem Dorf. Sinja ist jede freie Minute auf dem Reiterhof Mumm. Peter und Rita Mumm geben den Kindern viel Liebe und haben viel Geduld. 
Ann: Andy ist zwar schon 22 Jahre alt, aber wenn der Weihnachtsmann hier ist, zählt Rita ihn immer noch als Kind für die Tüten obwohl es nur bis 12 geht, oder so. Er fängt schon im September an die Tage zu zählen, bis der Weihnachtsmann kommt. Letztes Jahr waren wir 15 Personen zu Weihnachten. Wir waren so aufgeregt und konnten alle nicht schlafen, da haben wir die Bescherung um 4 Uhr morgens gemacht.

Alan: Das ist auch ein Vorteil im Dorf. Wir haben vorher im achten Stock gewohnt. Dort konnte Andy nicht alleine rausgehen. Das geht in der Stadt nicht. Das ist zu gefährlich.
Alan: Wenn wir in den Urlaub fahren ist es schön. Im Laufe einer Stunde kennt jeder Andy. Wir fahren ungefähr drei Wochen weg. Immer dahin, wo es warm ist. Wir müssen nur aufpassen, dass dort keine Berge sind. Was in den Prospekten steht, stimmt nicht immer. Manchmal sind auch die Anlagen zu groß und wir sind zu weit weg vom Swimmingpool.

Ann: Wenn wir dann den Leuten sagen, Andy kann nicht so weit laufen, findet sich meist eine Lösung. Die ersten paar Tage nehmen die Leute Abstand von den Kindern, aber dann sehen sie, dass dort ein Mensch ist. Dann finden sie Andy toll, immer! Ja, am Anfang sehen sie die Behinderung und dann sehen sie Andy als Mensch. Dann sind sie erstaunt darüber, was er alles kann. Andy findet immer Freunde. Wenn er Blödsinn macht, kriegt er Bescheid und wird genauso zur Ordnung gerufen, wie die eigenen Kinder. Wenn er was Doofes macht, dann lachen wir auch darüber. Wir lachen ja auch über die anderen Kinder, wenn sie etwas Lustiges machen. Er wird nicht in Watte gepackt. Wenn die Leute sehen, dass wir ganz normal mit ihm umgehen, dann können sie das auch!

v. l. hinten: Dawn mit Kevin , Sharron, Kelly und Patrick mit Ian 
v. l. vorne: Sara, Sinja, Alan, Ann, Andy (Maurice fehlt) Foto Gibson

Alan: Wir haben auch Leute kennen gelernt, die auch Pflegekinder angenommen haben. Das ist schön!

Ann: Es wurde ein weltweiter Verein in Kanada gegründet für alkoholgeschädigte Kinder, der heißt „FASworld“, und ich vertrete den Verein hier in Deutschland.
FASworld Deutschland ist Teil einer weltweiten Selbsthilfegruppe für Eltern, ob leibliche, Pflege oder Adoptiv, Betroffene und Professionelle, die täglich mit den Folgen von Alkohol in der Schwangerschaft konfrontiert werden. Alle Mitglieder arbeiten rein ehrenamtlich.
Das Fetale Alkoholsyndrom ist die häufigste geistige Behinderung, die nicht genetisch bedingt ist. Und: Sie ist zu 100% vermeidbar. Allein in Deutschland werden jährlich etwa 2200 Kinder mit entsprechenden Missbildungen geboren. Die Zahl der Kinder, die zwar ohne körperliche Fehlbildungen, dafür aber mit geistigen Defiziten und Verhaltensstörungen zur Welt kommen, wird offiziell sogar auf 10.000 bis 15.000 pro Jahr geschätzt! 
(Quelle und weitere Informationen finden sie unter: http://www.fasworld.de)

Ann: Wir machen zum Beispiel Familienfreizeiten, und im September ist jedes Jahr am 9. der Tag des alkoholgeschädigten Kindes. In diesem Jahr treffen sich die Betroffenen in Berlin.
Beim letzten Herbstmarkt hatte der Felmer Reitverein ein Ponyreiten organisiert und uns 136 Euro gespendet.
Eine tolle Leistung!

Alan: Natürlich macht meine Frau auch Fortbildungen. Sie hält auch Vorträge über Alkohol in der Schwangerschaft in ganz Deutschland und kann unter unserer Telefonnummer 04346 – 4629 angesprochen und auch gebucht werden.
Leider gibt es hier in Kiel keine Pflegeelternschule. Wir hatten hier nur Unterstützung von einer sehr lieben Sozialarbeiterin.

Alan: Es gibt so viele Möglichkeiten, ein Kind in Pflege zu nehmen, nicht nur in Dauerpflege. Ich möchte den Leuten Mut machen, dass auch zu tun!

Ann: Bei Andy war es von Anfang an klar, dass er ein Dauerpflegefall ist. Aber sonst, von vornherein ist das nicht klar. 
Nach einem Jahr gibt es ein Hilfeplangespräch. Die leiblichen Eltern sind dabei, die Kinder nicht. 
Beispielsweise Sinja, sie sollte eigentlich nur sechs Monate bleiben. Nach so einem Gespräch war es aber klar, dass sie ganz bei uns bleibt.

Alan: Wir werden es nie bereuen, die Kinder bei uns aufgenommen zu haben!

(AB)

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Es geht weiter mit der LSE Dänischer Wohld

Seien Sie (wieder) dabei!

Einige Wochen sind ins Land gegangen seit dem letzten LSE-Arbeitskreistreffen. Nun kann es im neuen Jahr mit frischem Schwung weitergehen. Und wieder ist Ihre Mitarbeit gefragt!

Ein kurzer Rückblick auf das, was bisher geschehen ist: 
Nach Beschlussfassung im Lenkungsausschuss haben Sie, die BürgerInnen der Region, in zwei Treffen im Oktober und Dezember vergangenen Jahres inhaltliche Vorarbeit geleistet, um LSE-Projekte auf den Weg zu bringen. 
So wurden in den Arbeitskreisen 1. Wirtschaft und Verkehr, 2. Kultur und Soziales, 3. Freizeit, Tourismus und DeHoGa sowie 4. Landwirtschaft, Natur und Wegenetze Stärken- und Schwächenlisten erstellt, gemeinsame Entwicklungsziele für die Region formuliert und Projektansätze skizziert. 
Der Arbeitsauftrag dieser Arbeitskreise im Rahmen des gutachterlich begleiteten LSE-Prozesses ist damit abgeschlossen.
Vielen Dank an Sie alle für die engagierte und erfolgreiche Mitarbeit!
Alle bisherigen Ergebnisse finden Sie auch im Internet unter der Adresse:
www.daenischerwohld.info.
Mit Ihrem Einsatz hat die Region die gesteckten Etappenziele im Rahmen der LSE bisher gut erreicht.

Und so soll es jetzt weitergehen:
In den kommenden Wochen werden Projekt-Arbeitskreise, wieder bestehend aus Bewohnerinnen und Bewohnern der Region, also Ihnen, ihre Arbeit aufnehmen. In den Projekt-Arbeitskreistreffen werden Sie die so genannten LSE-Leitprojekte mit Unterstützung durch das Gutachterbüro bis zur Umsetzungsreife vorbereiten.
Alle sind herzlich eingeladen, sich an einem oder mehreren der Projekt-Arbeitskreise zu beteiligen. 
Die Termine, an denen sich die Projektarbeitskreise treffen entnehmen Sie der Presse bzw. erfragen sie im Gutachterbüro oder bei Ihrer Heimatgemeinde. 
Zwei Termine für das jeweils erste Treffen stehen bereits fest:
Die erste Sitzung des Projektarbeitskreises Verbund und Vermarktung der Kultur- und Freizeitangebote fand bereits am 10. März im Amt Dänischer Wohld in Gettorf statt. Weitere Teilnehmer sind jedoch jederzeit sehr willkommen.
Für den Projektarbeitskreis Regionales Rad- und Wanderwegenetz ist das erste Treffen für den 18. März von 17:30-20:00 Uhr in Eckernförde im TÖZ vereinbart.
Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass Arbeitsthemen, die sich nicht in Leitprojekten wieder finden, durch die ‚alten’ Arbeitskreise weiter bearbeitet werden. Im Unterschied zu den Leitprojekten wird diese Arbeit jedoch jetzt nicht mehr gutachterlich betreut. 
Wenn Sie Fragen zu den Projektarbeitskreisen haben oder sich anmelden möchten, wenden Sie sich bitte an folgende Adresse:

Büro Lebensraum Zukunft
Marienthalerstr. 17
24340 Eckernförde
Tel.: 04351-735-270
Fax: 04351-735-272
Email: lse@daenischerwohld.info


Vielen Dank für Ihr Interesse – und:
Seien Sie (wieder) dabei! 
Ulrike Bruhnke
(Büro Lebensraum Zukunft)

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Ein Felmer Jung wird 50! 

Holger Norbert Koch

 

Holger Norbert Koch

Am 6. Mai vor 50 Jahren wurde im Felmer Krog Holger Norbert Koch geboren. Seine Kindheit verbrachte er gern bei seiner Oma im Felmer Frisiersalon Koch. Als Heranwachsender half er dem Rendanten (Kassierer) der Spar- und Darlehenskasse bei der Herausgabe von Schrot und Kohlen in der Felmer Nebenstelle. So ist es nicht verwunderlich, dass Holger N. Koch nach dem Abschluss der Realschule in Gettorf 1970 den Beruf des Bankkaufmanns auf der Gettorfer Zweigstelle der Kreis- und Stadtsparkasse Eckernförde erlernte und bis 1981 dort in verschiedenen Positionen arbeitete. Zwischendurch kam er seiner „freiwilligen Pflicht“ als Soldat bei der NATO in Holland nach.

Im Mai 1981 übernahm Holger N. Koch die Gettorfer Agentur der Itzehoer Versicherungen und betreute bis Juni 2002 über 2500 Mitglieder als Versicherungsfachmann.
In dieser Zeit wechselte er dreimal den Bürostandort im Gettorfer Zentrum um so seinen Kunden-Service stetig zu verbessern.

Nichts ist so beständig wie der Wandel, kann wohl über Kochs Entschluss stehen, nach 21 Jahren treuen Diensten für ein und das selbe Versicherungsunternehmen, eine neue unternehmerische Herausforderung anzunehmen.

Seitdem ist er als Bezirkskommissar für die Provinzial Nord AG tätig und kehrte zurück in die Familie der Sparkassenorganisation. Mit seinem 4-köpfigen Team betreut er über 3000 Kunden in Gettorf und Umgebung. Gleichzeitig erfüllte er sich einen Traum und stellte erstmals einen Auszubildenden ein. 

Für Koch war immer wichtig, an dem Ort seine Fähigkeiten und Talente einzubringen, wo seine Wurzeln verankert sind.

Dem Ehrenamt ist Koch seit seinem 15ten Lebensjahr stark verbunden.

Als Gruppen- und Kreis-vorsitzender der Landjugend wechselte er an die Spitze des Kreisjugendringes Rendsburg-Eckernförde. Mit 18 Jahren trat er in die F.D.P. ein und gehörte dem Kreistag von 1982-1986 an. 
Heute ist Koch u. a. Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins Gettorf und gehört der Vollversammlung der IHK zu Kiel als Berufsverbandsvorsitzender der selbständigen Versicherungskaufleute an.

Holger N. Koch ist seit 1979 verheiratet und lebt mit seiner Frau Elke und den beiden Söhnen Nils Robert geb. 1984 und Lars Frederic geb. 1986 im über 260 Jahre alten ehemaligen Bauernhaus im schönen Dorf Holtsee. Ein Appartement im Haus wird auch vermietet. 

Er freut sich über Besuch in seinem Gettorfer Versicherungsbüro, aber auch auf seiner homepage 
www.honoko.de. (AB)

 

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Reit- und Fahrverein Felm u. Umgebung e.V.

Jahreshauptversammlung - für viele Vereine eine leidige Pflichtveranstaltung. Für uns aber eine schöne Gelegenheit das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. So kamen die Erinnerungen an die erfolgreichen Turniere und Festivitäten wieder ins Gedächtnis zurück. Vor allem das noch gar nicht so lange zurückliegende Weihnachtsreiten und das Neujahrsspringen wurden noch einmal besprochen. Die Resonanz zu beiden Veranstaltungen war wieder sehr positiv, was natürlich mit dem starken Engagement der Beteiligten in engem Zusammenhang steht. Ohne die fleißigen Helfer würden wir so aufwendige Veranstaltungen gar nicht durchführen können.
Aber auch die Pflichtpunkte mussten erfüllt werden. So standen die Wahlen des 2. Vorsitzenden Peter Mumm, des Breitensportbeauftragten Alan Gibson und der Pressewartin Wiebke Goldbach, die alle einstimmig wieder gewählt wurden, auf der Tagesordnung. Einzige Änderungen im Vorstand ergab die Wahl von Britta Wulf als neue Schriftführerin, die André Arns im Amt folgt, und der Verzicht von Birgit Honerlagen auf eine Wiederwahl im Amt der zweiten Breitensportbeauftragten. 

Auch der Kassenwart konnte sich ohne Probleme in die Bücher sehen lassen. Einzig einige noch nicht überwiesene Sponsorenzahlungen warfen einen kleinen Schatten auf die ausgeglichene Bilanz des Vereins. Aber so können wir doch mit viel Optimismus in die neue Reitsaison starten. Wir hoffen, dass die in der letzten Saison so erfolgreich gestarteten Reiter wie Sinja Gibson (Vielseitigkeit), Nele Honerlagen (Dressur) und Caro Honerlagen (Springen) bei den Jugendlichen und Angela Jarmatz (kleine Tour Springen/Dressur) und Nina Richert (große Tour Springen/Dressur) ihre erfolgreichen Auftritte fortsetzen können. 

Erfolgreiche Reiter: v.l. Nina Richert, Andreas Runge, Sinja Gibson, Angela Jarmatz. André Arns, Nele u. Carolin Honerlagen

Doch nicht nur die Turniere sind wichtig, auch die Vorbereitung dazu ist ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit. So finden Spring- und Dressurlehrgänge, sowie ein Lehrgang zum Ablegen des Reitabzeichens statt. Die genauen Termine hängen in der Reithalle aus. 
Doch auch Reiter haben Spaß an anderen Sportarten. So sind wir bei der Veranstaltung des SV Felm „Pokalschießen der Ortsvereine“ immer mit viel Enthusiasmus dabei und auch beim Bowling oder beim Tanzen haben wir alle unseren Spaß.

Am 6. März werden wir uns auch wieder am Dorfputz beteiligen. 

Zum Schluss möchte ich noch auf die nächsten Termine hinweisen.

Am 3. und 4. April soll die Reitanlage für die Sommersaison startklar gemacht werden, bevor dann am 8. Mai die erste Freiluftveranstaltung stattfinden soll, das Ringreiten.

Wiebke Goldbach
Pressewartin

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Letztens beim Klönschnack

Firmenporträt einmal anders

Die Eine: Hast Du schon gehört, in Gettorf gibt es ein neues Immobilienbüro. 

Die Andere: Ja wirklich? Kann ich Dich mal was fragen, du? Was macht denn so ein Immobilienbüro nun eigentlich wirklich? 
Die Eine: Das macht alles, was mit Immobilien – also Häusern, Wohnungen, Grundstücken usw. zu tun hat. 
Die Andere: Ja, wirklich, also auch Saubermachen und Streichen und Garten umgraben und...

Die Eine: Nee, nee, nee... Das macht alles, was mit Dienstleistungen rund um die Immobilie zu tun hat, nämlich den Verkauf, die Vermietung und die Bewertung von privaten, gewerblichen und Anlage-Immobilien. 

Die Andere: Wie kommen die Immobilien denn da in das Büro rein. Das muss ja ein ganz großes Büro sein, damit da auch die vielen Häuser reinpassen, oder?

Die Eine: Ach Quatsch, wat schnackst Du da. Dat is gaaanz anners. Dat is so: Da ist einer, dem gehört das Büro sozusagen, ein ganz schickes Büro, mit Parkplätzen vor der Tür, nebenbei gesagt, Andreas Kobzik, heißt der, ist Diplom-Betriebswirt und macht das schon ganz schön lange. Hat sich nun in Gettorf in der Mühlenstraße selbständig gemacht und tut nun für seine Kunden so richtig tüchtig arbeiten.

Die Andere: Ja, wirklich? Du, und was macht der denn nun eigentlich wirklich, so ganz praktisch, weißt Du das auch?

Die Eine: Also, zum Beispiel, stell Dir mal vor, Ihr wollt euer Haus verkaufen.

Die Andere: Ja, da haben wir grad gestern drüber geschnackt – die verflixten Treppen, das sag ich Dir. 

Die Eine: Und, wie wollt Ihr das so ganz praktisch machen, wenn das soweit ist?

Die Andere: Ja, da kenn ich einen, der kauft unser Haus sofort, hat er gesagt. 

Die Eine: Ja, und wie viel will der denn so geben oder was wollt ihr dafür haben?

Die Andere: Am Besten ganz viel, ne?

Die Eine: Ja, ja, aber wie viel soll das denn nun sein, mehr oder weniger? 

Die Andere: Na ja, also ehrlich gesagt...

Die Eine: Siehst Du, und all das macht der Herr Kobzik. Der kommt zu Euch schnackt das alles mit Euch durch, so wie sich das gehört und dann sucht der einen, der euer Haus kauft.

Die Andere: Aber vielleicht sind da so Leute, na ja, ...

Die Eine: Also, wenn der das macht, lässt er euch nicht allein mit den Leuten, ist immer dabei, wenn einer das Haus ansehen will, macht Termine und alles andere auch. 

Die Andere: Und wenn es dann an die Talers geht... das ist ja wichtig.

Die Eine: Dann sagt er den Leuten, dass sie nachweisen müssen, das die das Geld auch haben oder finanziert bekommen, das ist gut ne ?

Die Andere: Ja, aber das ist bestimmt teuer, wenn wir den Herrn Kobzik anrufen. 

Die Eine: Ist das gar nicht, teuer kann das für euch werden, wenn Ihr den nicht anruft.

Die Andere: Ich glaub´, du hast recht, ist besser wir lassen uns helfen.

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Ponyhof Blötz

Jugendarbeit wird hier groß geschrieben

Seit 1997 ist der Ponyhof Tonnenberg im Besitz der Familie Blötz. Vorbesitzer waren Otto und Irma Maschmann, die hier schon seit vielen Jahren Ponys züchteten und einen Reitschulbetrieb unterhielten. Davor gehörte der Hof Familie Reimer.
Als Familie Blötz den Betrieb übernahm, war ihr erstes Anliegen, die Haltungsbedingungen zu verbessern. Sämtliche Stallungen wurden artgerecht modernisiert. Jedes Pony erhielt eine eigene Box und hat täglichen Auslauf – im Winter auf dem Paddock (Sandplatz) und im Sommer auf der Weide.
Der Schulbetrieb wurde auf der Basis gut ausgebildeter und auch im Turniersport erfolgreicher Ponys weitergeführt. Auch die Ausbildung der Kinder wurde und wird durch qualifizierte Reitlehrer mit Trainer-B-Lizenz durchgeführt. Denn Jugendarbeit wird auf dem Ponyhof Blötz ganz groß geschrieben.

Hanne Honerlagen auf Jenny
bei einem Turnier auf dem 
Ponyhof Blötz

Zweimal im Jahr finden auf Tonnenberg Lehrgänge vom „Kleinen Hufeisen“ bis zum „Silbernen Reitabzeichen“ statt. Während des Sommerlehrgangs wird von vielen Kursteilnehmern die Gelegenheit genutzt in familiärer Atmosphäre auf dem Hof zu campieren.
Höhepunkt jeder Saison ist ein großes Ponyturnier mit Teilnehmern aus vier Bundesländern unter Leitung des Pony- Reit- und Fahrvereins Borghorsterhütten.

Neben dem Schulbetrieb beherbergt der Ponyhof auch einige Einsteller. Zurzeit sind noch einige Boxen frei. Bei Interesse ist Ronald Blötz unter Telefon 04346 - 41 24 16 ab 21:00 Uhr zu erreichen.

Reitstunden können bei Annika Moeller unter 
0160 – 95326344 gebucht werden. 

Annika Moeller


23.05.04  
Großer Reitertag auf dem Ponyhof Tonnenberg für Ponys u. Pferde. Voraussichtlicher Ablauf: Vormittags Dressur Kl. E und A, nachmittags Springen Kl. E und A. Dazwischen einfacher Reiterwettbewerb und Führzügelwettbewerb. Eine genaue Ausschreibung wird noch erarbeitet.

26.07.– 06.08.04  
Lehrgang auf dem Ponyhof Tonnenberg: Basispass, Kleines und Großes Hufeisen, Reitpass, Deutsches Reitabzeichen Kl. IV, V und VI. Anmeldungen bis zum 28.06. bei Annika Moeller, Tel.: 0160-95326344

 

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