Druckversion

Felmer Bote Online

Juli 2007


Neues Café und Restaurant an der
Rathmannsdorfer Schleuse

1983 kaufte Frau Ursula Wenk die an der Rathmannsdorfer Schleuse gelegene Bauernstelle der Familie Hamm. Es dauerte dann aber noch 6 Jahre, bis die Besitzerin dorthin ziehen sollte. Ständige Verbesserungen und naturgerechte Anpassung an den vorhandenen alten Bauernhausstil mit Krüppelwalm und Fachwerk machten das Gebäude zu einem Schmuckstück.

v.l. Marco Wentz, Anne Mette Pedersen,
Ursula Wenk 

Im Jahr 2005 gab es im Rahmen der LSE Nord - Ostsee – Kanal die Baugenehmigung für die Nutzungsänderung des ehemaligen Stalls. Nach ökologischen Gesichtspunkten wurde das Gebäude zum heutigen Café an – und umgebaut.

Dabei spielte für die Erteilung der Baugenehmigung die Lage des Gebäudes eine wesentliche Rolle: Die ehemalige Bauernstelle liegt an dem Radfernwanderweg von Brunsbüttel nach Holtenau. Aus diesem Grunde soll die Rathmannsdorfer Schleuse wieder Anlaufpunkt werden, wie Ende des 18. Jahrhunderts als der alte Eiderkanal eine internationale Wasserstraßenverbindung zwischen Ost – und Nordsee darstellte. Wanderer und Radfahrer sollen sich hier Dank der Gastronomie stärken können. Es ist der Wunsch der Besitzerin zu einem späteren Zeitpunkt Übernachtungsmöglichkeiten zu schaffen. Die Nachfrage ist schon jetzt recht groß, jedoch scheint sich dieses Thema schwierig zu gestalten.

Die Pächter des neu entstandenen Gastronomiebetriebes sind Anne Mette Pedersen und Marco Wentz. Sie bieten warme und kalte Speisen sowie Kuchen und Kaffeespezialitäten zu moderaten Preisen an. Angesprochen sind Familien mit Kindern, Wanderer, Fahrradfahrer und all diejenigen, die den Dänischen Wohld von hier aus erkunden möchten. Stellplätze für Pkws und Fahrradfahrer, eine Hüpfburg und eine große Sandkiste bieten sich den Gästen im ganzjährig geöffneten Café an. Dass bei dem Umbau eine behindertengerechte Bauweise berücksichtigt wurde, versteht sich von selbst. 

Text und Fotos
(UW)