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September 2008 |
Hoffentlich bleiben wir in Zukunft geschützt vor sogenannten "Denkmalschützern", denn sie verwenden Gelder nicht nur unsinnig sondern auch noch unsachlich. Was derzeit an der etwa 200 m langen Kopfsteinpflasterstrecke "geschützt " wird, ist Ergebnis der, meines Erachtens nach, inkompetenten Verwaltung in Oberer und Unterer Denkmalbehörde (Kiel und Rendsburg), genauso wie deren internes Zusammenspiel mit Verwaltung und der eigentlich für die Interessen der Einwohner gewählten Gemeindevertreter Felms.
Wie das geschehen konnte ist schon beschrieben, aber die Ausführung der Arbeiten wäre vor 200 Jahren als unsachgemäß verworfen und vielfach besser erledigt als derzeit mit Mörtel , Bagger und Füllung. Sie werden keineswegs wieder 200 Jahre aushalten, was damals für Ackerwagen und Pferdefuhrwerk nötig war und 20 Jahre auch mit 5x10 Tonnen Achsdruck standhielt. Die geniale Voraussicht, auch noch Siel und Leitung anzulegen, anstatt Wasser von der Oberfläche abfließen zu lassen zeugt von Abwesenheit der nötigen Kenntnis und Erfahrung im Wegebau. Übrigens sind es nicht durchgehend Kopfsteine, sondern von Steinschlägern seinerzeit in größter und damals (um 1800?) üblicher Sorgfalt verlegte Pflastersteine! Es ist jammervoll zu sehen, wie ein früher geschaffenes Werk mit Technik und Unverstand zerstört wird. Und dafür auch noch zunächst € 90000, jetzt noch € 66000 zahlen?
Auch € 6000 hätten genügt, einige Unebenheiten auszugleichen, aber solche "Denke" war nicht vorhanden und daran wird zu erinnern sein, wenn für Kinder, Jugend, Familien und Schule Gelder zu bewilligen sind, anstatt sie in einem Gemeindeweg zu versenken!
Klaus Lehmbecker