Felmer Bote Online

April 2008


VERSCHWENDUNG VON STEUERGELDERN?

Antwort auf einen Artikel in den KN

Sogar ein Artikel aus den Kieler Nachrichten hat sich mit der Materie befasst. Ich auch angesichts der "Ver(sch)wendung" von € 90000 aus den angesammelten Steuergeldern der Gemeinde Felm.

Es schien, als ob das Projekt vom Tisch wäre und nicht realisierbar - so weit so gut - aber dann der Artikel und offensichtlich die Bestätigung, dass dem Anblick der "Gutsanlage" aufgeholfen werden soll, zur Zufriedenheit des Herrn von Arnim und der Benutzer der Maschinen, die gewiss weniger Achsdruck bringen, außer jährlicher Klärschlamm von einigen 100 Tonnen. Aber selbst das ist kein Anlass, ein vor ca. 150 Jahren stabil gelegtes Kopfsteinpflaster von 120 m Länge durch € 90000 denkmaltechnisch zu zerstören. Ich kenne die Strecke seit 1969 und sie hat sich bisher nicht verändert. Das Landesdenkmalamt wurde befragt und hatte bestätigt, dass kein Antrag zur Veränderung gestellt worden sei und auch nicht genehmigt würde. Der Artikel in den KN und die Konfrontation mit dessen Einzelheiten ergab eine erneute Nachfrage eine ausweichende Antwort eines Dr. Köster: Man dürfe reparieren und das ohne Genehmigung! 

Offensichtlich also eine Art Netzwerk und Verständigung hinter den Kulissen zur Sache, die auch in der letzten Sitzung des Bauauschusses der Gemeinde befragt und anders beantwortet wurde, als der Artikel darstellt! Oder wird in anderen Ebenen eine andere Sprache gesprochen? Natürlich sind Gemeindevertreter per Eid und in Bau-Angelegenheiten an Verschwiegenheit gebunden, aber zur Sache hat sich niemand geäußert! Oder wird der FELMER BOTE nur im Ausland gelesen? 

Gäbe es tatsächlich einen Beschluss der Gemeindevertreter zur Verwendung von € 90000 für einen stillgelegten Wirtschaftsweg aus dem früheren Feldweg zwischen Rathmannsdorf und Projensdorf/Knoop, so wäre das ein weiterer Grund, demnächst nicht zur Wahl zu gehen!

Klaus Lehmbecker